Der Kirchentag wünscht frohe Ostern!

Feiertag

Ostergrüße der Generalsekretärin Kristin Jahn

Transkript des Videos:

Ihr Lieben,
eigentlich will man ja immer was tun: Die Welt verändern, etwas besser machen, was gestern noch im Argen lag. Weil man ja Hoffnung hat, dass sich noch was drehen kann.

Jesus und seine Jünger, die sind losgezogen und die Jünger sind mit ihm gegangen, weil sie genau das dachten: Irgendwas kann man doch bestimmt tun, damit es besser wird in der Welt.
Sie haben alles aufgegeben. Und sie haben gesehen, was für ein Jubel Jesus auslösen kann in den Gassen und Straßen, wie die Kinder ihn begrüßt und empfangen haben, wie die Kranken gejubelt haben, als er sie heil gemacht hat. Dann geht Jesus mit ihnen los und sie kommen in Jerusalem an. Und es wird schon klar: Es wird nicht nur bei dem Jubel bleiben.

Der Tag kommt und sie sitzen im Garten Gethsemane. Und Jesus sagt: "Bleibt bei mir. Bleibt wach. Nur diese eine Nacht." Aber die Jünger konnten das nicht. Sie sind eingeschlafen.
Und dann, der Tag kommt: Karfreitag.
Jesus wird verraten. Die Jünger verleugnen ihn. Er wird ans Kreuz geschlagen.
Und die Jünger merken: Er wehrt sich noch nicht mal.
Was ist das denn für ein Herr?

Und da saßen sie nun mit ihren ganzen Träumen, den Lebenspaketen und alles in Schutt und Asche. Und dann passiert das krasse: nicht, dass das Grab leer ist. Nein, ihr Lieben.
Er kommt zurück zu genau diesen Freunden, die ihn verraten haben. Und er sagt: "Wie geht es euch? Was treibt euch um?"
Er sitzt da mit ihnen und bricht das Brot und gibt ihnen seine ganze Liebe und Vergebung.

Er sitzt da mit ihnen und bricht das Brot und gibt ihnen seine ganze Liebe und Vergebung.

Das ist Ostern, ihr Lieben.
Gott lässt uns mit der Schuld nicht alleine. Und er sagt: "Es kann morgen anders und besser mit uns werden".

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

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